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Hope Channel

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Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Lukas 2,14

 

Unser Nachbarhaus ist eine alte Villa, in dem ein Kinderheim untergebracht ist. Dazwischen befindet sich ein kleines Waldstück. Die Kinder des Hauses haben es sich zur Angewohnheit gemacht, ihren reich bebilderten Wunschzettel im Wald an einen Baum zu platzieren. Bei einem Spaziergang erweckte der Wunschzettel von Hannes meine Aufmerksamkeit. Auf ihm fehlten die Bilder, dafür war die Wunschliste außergewöhnlich lang. Gleich fünf Wünsche began­nen mit „Star Wars“, Krieg der Sterne. Ist der Friede schon so langweilig geworden, dass manche Kinder sich zu Weihnachten den Krieg wünschen?

Dabei ist der Frieden für viele Menschen ein kost­bares und erstrebenswertes Gut. Gerade in der vor­weihnachtlichen Zeit, welche als besonders besinn­lich gilt, vermissen viele unserer Zeitgenossen diesen Frieden. Für die Verkäuferinnen im Handel gibt es kein freies Wochenende, dafür jede Menge Überstun­den. Weil viele Aufträge noch bis zum Jahresende erledigt und abgerechnet werden müssen, leiden vie­le Arbeiter und Angestellte unter besonderem Stress. Und viele Menschen quetschen sich durch überfüll­te Kaufhäuser und über Weihnachtsmärkte auf der Suche nach Geschenken für ihre Lieben.

Wo ist der Friede, den die Engel damals verspro­chen haben? Weil Gott weiß, dass wir ohne ihn nur Gehetzte unserer eigenen Wünsche sind, hat er sich selbst in Person seines Sohnes auf den Weg zur Erde gemacht. Die Ursache für allen Unfrieden ist die Sünde, die uns von Gott, dem Friedefürsten trennt. Aus dieser Trennung resultiert auch aller Zank und Streit zwischen den Menschen. Weil wir den Graben zu Gott nicht aus eigener Kraft überwinden können, wurde der Sohn Gottes ein Mensch. Mit seinem Lei­den und Sterben bezahlte er den Preis für unsere Schuld. Gleichzeitig lebte er uns vor, wie ein Leben im Frieden mit Gott aussieht.

Das wahre Glück ist nicht in Geschenkpapier ver­packt und ist auch nicht auf den überreich gedeck­ten Gabentischen zu finden. Wo dagegen das ein­malige Geschenk der Gnade Gottes angenommen wird, kehrt der Frieden mit Gott ein und zwischen­menschliche Beziehungen werden heil. Wenn du die­ses Glück gefunden hast, dann reiche es doch weiter an deine Familienangehörigen, Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen, damit mehr Frieden werde auf Erden!

Albrecht Förster

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung
www.advent-verlag.de

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